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 Auto Kaesmacher

Kaesmacher 083
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1953 1801953 180 Im August 1953 wurde mit dem Typ 180 - interne Bezeichnung W 120 - der erste Mercedes-Benz Pkw präsentiert, der über eine Karosserie in Pontonform verfügte.
1952 300 S Cabrio A
Technisch basierte der 300 S weitgehend auf dem Typ 300, verfügte allerdings über ein verkürztes Fahrgestell. Angeboten wurde der 300 S als Cabriolet A, als Roadster und als Coupé.
1951 220
Auf der ersten Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt wurde der Typ 220 mit völlig neu konstruierten Sechszylindermotor mit obenliegender Nockenwelle präsentiert.
1951 300
Der Typ 300, seinerzeit größter und schnellster Serienwagen deutscher Produktion, wurde bald zum bevorzugten Repräsentationsfahrzeug in Politik und Wirtschaft, den unter anderen auch Konrad Adenauer fuhr.
1954 220 a
Im März 1954 wurde ein neuer Typ 220 vorgestellt, der sich in seiner Gesamtkonzeption an dem 180er orientierte, aber in den Abmessungen und der Motorisierung unterschied.
1954 300 SL
Das legendäre Flügeltürencoupé war der erste reinrassige Sportwagen, der nach dem Kriege bei Daimler-Benz entwickelt wurde.
1955 190 SL
Auf ähnlichem Weg, wie der 300 SL durch Verwendung bereits vorhandener Baugruppen entstanden war, wurde auch auf der Basis des Typ 180 ein sportliches Modell entwickelt - der 190 SL.
1955 300 SLR Uhlenhaut-Coupé
Das nach seinem Konstrukteur getaufte Fahrzeug erinnert äußerlich an einen serienmäßigen 300 SL-Flügeltürer. Unter der Karosserie versteckt sich aber die reinrassige Renntechnik jener offenen 300 SLR-Versionen, die 1955 einen Sieg bei der Mille Miglia einfahren und für Mercedes die Marken-Weltmeisterschaft erringen. Das Kürzel SLR steht für Super, Leicht, Rennen.
1956 220 S Cabriolet
Im Juli 1956 erschien das 220 S Cabriolet zu dem sich 3 Monate später die Coupé-Variante gesellte.
1957 300 SL Roadster
Im März 1957 wurde der Roadster als Nachfolger des Flügeltürers vorgestellt. Vier Jahre später erhielt dieser Dunlop-Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrädern.
1958 220 SE Coupé
Der Typ 220 SE basiert auf dem 220 S, hatte aber einen 9 PS stärkeren Einspritzmotor.
1959 220 b
Im August 1959 wurden die "Heckflossen"-Modelle 220 b, 220 Sb und 220 SEb in der auf Béla Barényi zurückgehenden Sicherheitskarosserie präsentiert.
1959 220 SEb
Abgesehen von Ausstattungsdetails, unterschied sich der 220 SEb nur in der Motorisierung vom 220 b.
1961 220 SEb Cabriolet
Im August 1961 wurde das 220 SEb Cabriolet vorgestellt, das bis auf das fehlende Dach und die erforderlichen Karosserieversteifungen in allen Einzelheiten der Coupé-Variante entsprach.
1961 300 SE
Neben dem 4-Gang-Automatikgetriebe und der ebenfalls neu entwickelten Servolenkung verfügte der 300 SE als erster Mercedes-Benz Pkw über eine Luftfederung.
1961 190 c
Der 190 c war eines der 1961 neu eingeführten Vierzylindermodelle und gehörte wie der 190 Dc der Baureihe 110 an.
1961 190 Dc
Der Typ 190 c und der 190 Dc lösten die "Ponton"-Modelle 190 b und 190 Db ab und verfügten jetzt, wie die Sechszylindertypen, über eine Heckflossen-Karosserie.
1963 230 SL
Nachfolger des 190 SL war der 230 SL, der sich durch sein charakteristisches Pagodendach und einen 2,3-Liter-Sechszylindermotor auszeichnete.
1963 600
Mit dem Sechshunderter bot Daimler-Benz eines der zu seiner Zeit exklusivsten Autos der Welt an. Vorgestellt wurde er auf der Frankfurter Automobil-Ausstellung im September 1963.
1965 W 108/109
Im August 1965 wurde mit den Typen 250 S, 250 SE und 300 SE eine neue Modellgeneration der Oberklasse präsentiert, die die Nachfolge der Heckflossen-Typen antreten sollte.
1968 Mercedes-Benz 200 D/8
Gleichzeitig mit den Typen 280 S, 280 SE und 280 SL wurde im Januar 1968 auch in der Mittelklasse eine "Neue Generation" präsentiert.
1969 Mercedes-Benz 250 CE
Im November 1968 wurden in Hockenheim die neuen Coupé-Modelle
250 C und 250 CE vorgestellt. Eine grundlegende Neuerung, die beim
250 CE als erstem Mercedes-Benz Serien-Pkw verwendet wurde, war die Bosch "D-Jetronic".
1969 Mercedes-Benz 280 SE 3.5 Cabriolet
Im September 1969 wurde mit den Typen 280 SE 3.5 Coupé und Cabriolet eine deutlich leistungsstärkere Version vorgestellt. Der völlig neu entwickelte 3,5 ltr.-V8-Motor mit 200 PS zeichnete sich durch besondere Laufruhe aus.
1969 Experimentalfahrzeuge C 111/I
Im September 1969 erregte Daimler-Benz mit der Präsentation des Experimentalfahrzeugs C 111 auf der Frankfurter IAA weltweites Aufsehen. Als Antriebsaggregat diente ein Dreischeiben-Wankelmotor, der eine Leistung von 280 PS entwickelte.
1970 Experimentalfahrzeuge C 111/II
Eine gründlich überarbeitete Version des Experimentalfahrzeugs wurde bereits sechs Monate später auf dem Genfer Salon vorgestellt. Angetrieben wurde er von einem Vierscheiben-Wankelmotor mit 350 PS, der herausragende Fahrleistungen gestattete.
1971 Mercedes-Benz 350 SL
Im Frühjahr 1971 wurde mit dem Typ 350 SL ein neuer Serien-Sportwagen vorgestellt, der den seit Januar 1968 gebauten Typ 280 SL ablöste.
1972 Mercedes-Benz 280 SE
Eine völlig neu entwickelte Fahrzeuggeneration der Oberklasse wurde im September 1972 der Öffentlichkeit präsentiert. Die erstmals offiziell so genannte "Mercedes-Benz S-Klasse" - interne Bezeichnung W 116 - löste die Baureihe 108/109 ab.
1974 Mercedes-Benz 240 D 3.0
Im Juli 1974 schließlich kam es nochmals zu einer Erweiterung der Modellpalette: mit dem Typ 240 D 3.0 wurde der erste Fünfzylinder-Diesel-Pkw der Welt vorgestellt, dessen 3,0 ltr.-Motor immerhin 80 PS mobilisierte.
1976 Mercedes-Benz 200
Im Januar 1976 wurden die "Strich-Acht"-Modelle der Baureihe W 114/115 von einer völlig neu konstruierten Typenreihe mit der internen Bezeichnung W 123 abgelöst. Bis 1985 liefen insgesamt 2.696.915 Modelle vom Band - ein neuer Produktionsrekord.
1977 Mercedes-Benz 280 CE
Im März 1977 wurde auf dem Genfer Salon eine Coupé-Variante der Baureihe 123 präsentiert. Die Typen 230 C, 280 C und 280 CE traten die Nachfolge der "Strich-Acht"-Coupés der Baureihe 114 an.
1978 Mercedes-Benz 450 SLC 5.0
Im September 1977 wurde auf der Frankfurter IAA mit dem 450 SLC 5.0 ein neues Spitzenmodell der Baureihe 107 präsentiert. Herausragende Neuerung dieses Typs war ein 5,0 ltr.-Leichtmetallmotor.
1979 Mercedes-Benz 500 SE
Im September 1979 wurde auf der IAA in Frankfurt eine neue Generation der S-Klasse präsentiert. Die Modellpalette der Baureihe 126 umfasste zwei Karosserievarianten - neben der Normalversion eine verlängerte Variante, wie sie bei den Oberklasse-Limousinen seit Generationen angeboten wurde.
1980 Mercedes-Benz 300 TD Turbodiesel
Im Oktober 1980 begann die Serienfertigung des bereits im Herbst des Vorjahres präsentierten Typs 300 TD Turbodiesel. Dieser war mit der 125 PS starken aufgeladenen Version des 3,0 ltr.-5 Zyl.-Motors ausgerüstet.
Der Name Mercedes steht seit über 100 Jahren für die innovativste Automobilmarke der Welt. Als die Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) am 22. Dezember 1900 den ersten Mercedes auslieferte, begann eine dynamische Entwicklung, die gegen Ende des 20. Jahrhunderts zur Gründung des Weltunternehmens DaimlerChrysler AG führte. Mercedes-Benz gilt heute als die weltweit erfolgreichste Automobilmarke. Die technische Perfektion, die Qualitätsstandards, die Innovationskraft und die zahlreichen automobilen Legenden
vom Schlage eines 300 SL Flügeltürers sind einzigartig. Der
Mercedes-Stern wurde zum berühmtesten automobilen Symbol und ist heute eines der bekanntesten Markenzeichen der Welt.
Mit dem patentamtlich geschützten Eintrag des Namen „Mercedes“ im September 1902 verfügte die DMG über einen erfolgreichen Markennamen, aber noch fehlte ein charakteristisches Warenzeichen. Da erinnerten sich Gottlieb Daimlers Söhne Paul und Adolf, beide in der DMG in leitender Position, dass ihr Vater einst einen Stern als Symbol verwendet hatte.

Gottlieb Daimler, von 1872 bis 1881 Technischer Direktor der Gasmotorenfabrik Deutz, hatte zu Beginn seiner dortigen Tätigkeit sein Wohnhaus auf einer Ansicht von Köln und Deutz mit einem Stern markiert. Seiner Frau hatte er bedeutet, dieser Stern werde einmal segensreich über seinem Werk aufgehen.
Der Vorstand der DMG griff die Anregung auf und meldete im Juni 1909 sowohl einen Dreizack- als auch einen Vierzackstern als Warenzeichen an. Beide Formen wurden gesetzlich geschützt, doch nur der Dreizackstern kam unmittelbar zum Einsatz und war ab 1910 bei den Wagen vorne am Kühler in plastisch geprägter Form zu sehen.

Der Dreizackstern sollte auch ein Symbol für Daimlers Bemühen um universelle Motorisierung "zu Lande, zu Wasser und in der Luft" sein. Im Laufe der Jahre wurde er durch verschiedene Zusätze ergänzt. 1916 war er von einem Kreis umgeben, in den vier kleine Sterne und das Wort Mercedes, oder der Name der DMG-Werke Untertürkheim bzw. Berlin-Marienfelde gesetzt waren.

Im November 1921 beantragte die DMG Gebrauchsmusterschutz für neue Varianten ihres Markenzeichens und meldete einen plastischen Dreizackstern im Ring beim Patentamt an, auch in der Ausführung als Kühlerfigur. Die Eintragung als Warenzeichen erfolgte im August 1923.

Der gute Stern auf allen Straßen
Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war geprägt von Inflation und Absatzschwierigkeiten - besonders bei Luxusgegenständen wie Personenwagen und lastete schwer auf der deutschen Automobilindustrie. Nur gut eingeführte Marken finanzstarker Unternehmen blieben lebensfähig, waren aber häufig zu Zusammenschlüssen oder Kooperationen gezwungen. So bildeten auch die langjährigen Konkurrenten DMG und Benz & Cie. bereits 1924 eine Interessengemeinschaft, um durch Vereinheitlichung der Konstruktion und Fabrikation, des Einkaufs und des Vertriebs sowie der Werbung wettbewerbsfähig zu bleiben.

Während dieser Zeit warben beide Häuser für ihre Produkte meist schon gemeinsam, aber immer noch mit den getrennten Warenzeichen. Zwei Jahre später, im Juni 1926, schlossen sich die beiden ältesten Automobilfabriken zur Daimler-Benz AG zusammen.

Nun wurde eine neues Markenzeichen geschaffen, das die wesentlichen Elemente der bisherigen Embleme umfasste: den weltbekannten Dreizack-Stern der Daimler-Motoren-Gesellschaft umgab man mit ihrer Wortmarke "Mercedes" und dem ebenso ruhmreichen Markennamen "Benz", dessen Lorbeerkranz beide Wörter verband.

Dieses Warenzeichen, im Laufe der Jahrzehnte kaum verändert, schmückt heute noch die Fahrzeuge der Marke "Mercedes-Benz". Der "gute Stern" ist auf allen Straßen zum Symbol für Qualität und Sicherheit geworden, und der Name "Mercedes-Benz" gilt auf der ganzen Welt als Inbegriff für Tradition und Innovation, für die Zukunft des Automobils.
Der Name Mercedes steht für einen der innovativsten Automobilhersteller dieser Welt. Kein anderer Technologieführer hatte auf die Entwicklung des Automobils einen größeren Einfluss und kein anderer prägt so stark dessen Zukunft wie Mercedes-Benz. Der Erfolg eines Unternehmens ist unmittelbar mit den Menschen verknüpft, die es lenken und gestalten. Ihr gemeinsames Ziel über alle Epochen: die Entwicklung unverwechselbarer Automobile mit besonderem Wert, hoher Ästhetik, größtmöglicher Sicherheit, souveränen Antrieben und bestem Komfort.

Dass sich in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts gleichzeitig - und nicht weit voneinander entfernt – zwei Köpfe, Karl Benz und Gottlieb Daimler erfolgreich mit der automobilen Fortbewegung beschäftigten, ist ein bemerkenswerter Zufall. Die beiden hatten völlig unterschiedliche Lebenswege und brachten unterschiedliche berufliche Voraussetzungen mit. Doch schufen sie ein und dasselbe: Sie erfanden das Automobil. Jeder für sich – und ohne vom anderen zu wissen, selbst später lernten sie sich nur flüchtig kennen.
Bertha Benz verhalf durch ihre legendäre Fernfahrt dem Automobil zum Durchbruch, und auch der Name Emil Jellinek ist untrennbar mit der erfolgreichen Geschichte unseres Unternehmens verbunden.

Das Ausmaß, das ihre Visionen einmal annehmen würden, hätten sich die mutigen Pioniere von damals sicher nicht vorstellen können.


 

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